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Sabine Städing: Johnny Sinclair – Geisterjäger – Dicke Luft in der Gruft
29. Juni 2018 von raupcarl
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (35 Stimmen, Durchschnitt: 3,69 von 5)
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Ist Johnny Sinclairs Reihe wirklich ein Erfolg?

Abbildung mit freundlicher Gehnemigung des Baumhausverlages

Das Geisterjäger-Cover der guten Art
Sobald man den gebundenen Umschlag ansieht, fällt einem die grellgelbe Überschrift auf. Sie lautet „Johnny Sinclair“. Ebenfalls in grellgelb sind die Untertitel und der Autorenname, „Sabine Städing“ zu sehen. Das Bild zeigt Johnny und Russel mit Erasmus auf dem Friedhof vor einem Grabstein. Im Hintergrund sieht man Greyman Castle. Durch die grellgelbe Farbe, die tropfenartig von der Überschrift herabläuft, und die Farbgestaltung, wirkt das Cover auch um einiges gruseliger. Im nächtlichen spenden nur Mond und Sterne Licht, die unter anderem Bäume sichtbar machen. Um sie herum leuchten mehrere Goblinsaugen… Die Ränder der Seiten sind auch grellgelb, was den Roman zu einem echten Hingucker im Regal macht. Die stark gezeichnete Bildgestaltung ist trotzdem für das Inhaltliche viel zu spannend.

Wie ist denn alles aufgebaut?
In den 268 Seiten langem Abenteuer-Roman gibt es 25 Kapitel. Sie sind mit ihren Zwischenüberschriften gut zu erkennen. Die Überschriften, die fettgedruckt sind, sind meist spannender formuliert, als „Frohe Botschaft“. In normaler Schriftgröße liest man eine überwiegend normale Schrift. Auf jeder Seite ist unten die Seitenzahl notiert. In dem Roman ist kein Inhaltsverzeichnis zu finden. Nach der Geschichte finden sich kurze Texte über Autor und Illustrator. Direkt danach kommt eine Worterklärung und zu guter Letzt wurde ein Bild von Blacktooth abgebildet. So wie dieses Bild gibt es nur schwarz-weiße Gemälde.

Geisterjäger in Aktion
Alles beginnt damit, dass Millie, eine Mitschülerin von Johnny und Russel, vom Friedhof, von Gestalten verjagt wird. Also gibt sie den erfahrenen Geisterjägern Johnny und Russel den Auftrag, die Gestalten zu verjagen. Doch als die beiden Jungs Millie befragen wollten, kommt sie nicht zur Schule. Ein wenig später erfahren sie, dass Gestalten, die Goblins, Millie vergifteten. Es gibt nun einige Probleme: Bei Millie wurde eingebrochen, Millies Eltern geht es nicht gut und Millie liegt im Krankenhaus. Dann verbieten Russels Eltern ihm auch noch den Kontakt mit Johnny. Deswegen können sie sich nur noch heimlich treffen. Aber alle Geister, die sie schon verjagt hatten, kommen wieder. Mit der Hilfe ihres Schädels heilen sie Millie mit einem selbstgemachten Heiltrank. Auch mit Ceciles Hilfe kommen sie darauf, dass es die Goblins sind, die Millie verfolgen. Da Johnnys Eltern oft weg sind, hat er Cecile als nettes Kindermädchen, die aber auch anders kann, wie: „Ernsthaft? Das darf nicht sein!“, nachdem Johnny ihr eine Puppe geklaut hat. Die Goblins wohnen nahe des Friedhofs in unterirdischen Gängen, die bis hin zur Greyman Castle führen. Alle Geisterjäger gehen nun in die Gänge, um die Goblins zu verjagen. Aber als sie eingetreten sind, verschließenen die Goblins den Ausgang mit einem großen Stein. In der Abenteuergeschichte kommen die Goblins nun von fast allen Seiten. Es geht nur noch eins: „Geradeaus!“ Nun landen vier Überraschte in einem Riesenspinnennetz, wo sie drin festkleben. Aber Johnny hat eine Lösung parat und ist handlungsfähig. Mit seinem Tachenmesser schneidet er das Netz kaputt. Daraufhin plumpsen alle zu Boden. Sie müssen anschließend Steine beiseiteschieben, um weiter zu kommen. Es ist stockdunkel. Millie hört die Goblins immer wieder. Deswegen lobt Erasmus: „Du hast ja Ohren wie ein Luchs.“, aber die Goblins sind immer noch hinter ihnen her…

Über die Autoren
Erfolgsautorin Sabine Städing schrieb den Roman. Die gebürtige Hamburgerin schreibt viele Kinderromane. Mit „Petronella Apfelmus“ hat sie bewiesen, was sie kann. Mareikje Vogler hat sowohl das Cover, als auch die Bilder gezeichnet. Sie kommt auch aus Hamburg und ist 1981 geboren. Sie ist beruflich Illustratorin und Designerin.

Eine erste Meinung
Mir gefällt vorallem die hinten im Roman enthaltene Worterklärung. Außerdem zeigen einige Teile, wie wichtig der Zusammenhalt ist. Auch die Landkarte ist stellvretretend dafür, was für starke Seiten der Roman aufwirft. Einige starke Ideen mit sehr guter Umsetzung. Dennoch ist die Spannung nur begrentzt vorhanden und nur an wenigen Stellen kann diese sich durchsetzten.

Fazit
Jungen und Mädchen im Alter von 9 Jahren sowie Geister-Liebhaber haben hier vielleicht einen Roman gefunden. Alle anderen finden bestimmt etwas Besseres. Im Roman gibt es einige gute und nicht so gute Seiten, die zu einem Roman führen, der kein Bestseller ist.

Angaben zum Buch
Autor: Sabine Städing
Titel: Johnny Sinclair-Geisterjäger-Dicke Luft in der Gruft
Reihe: Johnny Sinclair
Verlag: Baumhaus
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenzahl: 268
ISBN: 978-3-8339-0539-1
Preis: 12 Euro
Lesealter: ab 9 Jahren

-Rezension von raupcarl; aus Klasse 5 (2017/18)-


10 Kommentare  
Reinhard Eickhoff schreibt:
30. Juni 2018 um 22:44

Top Carl!!!!!!

weidemil schreibt:
06. Juli 2018 um 09:04

Lieber Freund,

Deine Rezension ist dir sehr gut gelungen. Du hast alles sehr schön und verständlich geschrieben. Ich finde es auch noch gut,dass du die Überschriften nicht nur so langweilig Inhalt, Cover usw.
LG weidemil

schahann schreibt:
06. Juli 2018 um 09:11

Hallo Freund
Ich finde es sehr gut das du die Genehmigung vom Verlag geschrieben hast.
Da weiß man schon das du dass sehr ordentlich gemacht hast.
Den Rest sehr gut weiter so gut geschrieben.

TOP Carl!!!!

krajnils schreibt:
06. Juli 2018 um 09:17

Lieber raupcarl,

Dein Rezension ist dir sehr gelungen man kann sich sehr gut vorstellen wie die Geschichte aussieht. Leider bist du ein bischen zu Inhaltig am Ende geworden.

luzapaul schreibt:
06. Juli 2018 um 09:30

Hallo raupcarl, ich finde deine Rezension gut verfasst,da du Kritik eingesetzt hast und dich geäusert hast wie du den Roman findest.Du hast genau erklärt wie das Buch aufgebaut ist und ob das Cover zum Roman passt.Was mich mancmal etwas verwirrt hat war das du im Inhalt nach ein paar Sätzen deine Meinung geschrieben hast und dar durch war der Inhalt für mich etwas unverständlich. Alles in einem war es aber eine gute Rezension.

raupcarl schreibt:
25. Juli 2018 um 09:34

Hallo! Vielen Dank für die Kommentare. An Luzapaul und Krajnils, ich habe durch Eure Hinweise, an meiner Rezension noch mal gearbeitet. Ist es so besser? Über einen kurzen Kommentar als Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke!

Marlene R.-Ma schreibt:
23. September 2018 um 11:41

Hallo Carl,
Du hast das Prinzip von Buchrezensionen schon sehr gut verstanden. Der Leser Deiner Rezension erfährt alles Wichtige über das äußere Erscheinungsbild, den Aufbau und den Inhalt des Buches. Auch die kurze Vorstellung der Autoren, Deine persönliche Beurteilung des Buches und Dein Fazit haben mir gut gefallen.
Gewünscht hätte ich mir, dass Du sowohl das Cover als auch den Inhalt des Buches weniger ausführlich dargestellt hättest, dafür Deine eigene Meinung etwas ausführlicher.

Mich würde sehr interessieren, welche Bücher Du und Ihr in der Klasse gern und freiwillig lest und warum.

Summa summarum: Herzlichen Glückwunsch zum guten Beginnen!

raupcarl schreibt:
11. Juni 2019 um 12:06

Hi Leute!
Bald kommt wieder eine neue Rezension von mir…
Freut ihr Euch schon? Zu welchem Roman und wie die Rezension dieses Mal ausfällt verrate ich Euch natürlich noch nicht! Geduld und Abwarten……….
Viele Grüße
Raupcarl

raupcarl schreibt:
11. Juni 2019 um 12:11

@Marlene R.-Ma
Ich lese sehr gerne Zeitschriften und Zeitungen. Meine Lieblingsromane gehen meistens in Richtung Krimi und Abenteuer aber auch Geschichtsromane sind meins. Zudem lese ich sehr gerne lange Comics.
Aus meiner Klasse lesen viele tatsächlich Fantasie und Abenteuerromane, sonst aber auch eigentlich alles. Wir sind nämlich eine sehr bunte Klasse. Jeder liest das, was er oder sie gerne mag. Warum Marlene R.-Ma, fragst du am besten jeden selber…
Viele Grüße
Raupcarl

koelloska schreibt:
27. Juni 2019 um 08:15

Top Carl ,gut gemacht
EOTEO

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