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Nathan und seine Kinder
06. Juli 2010 von Daniela
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (37 Stimmen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
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Nathan und seine Kinder

Mirjam Pressler

Mit freundlicher Genehmigung des BELTZ&Gelberg Verlags

Buchcover:

Das Buch ist gebunden. Es besitzt einen Schutzumschlag und ein rotes Lesebändchen. Auf dem Buchcover sieht man einen roten Granatapfel und eine Stadt, nämlich Jerusalem. Der Hintergrund ist pastellfarben. Der untere Rand wird von einer Zierleiste geschmückt, welche aus Mosaik besteht.

Der Name der Autorin ist in Rottönen geschrieben, der Titel in schwarz. In jeder Zeile ist ein Buchstabe kursiv geschrieben. Der Titel liegt mittig, unter dem Autor und über der Stadt. Es wirkt sommerlich und spannend.

Besonderheiten:

Das Buch wurde bereits mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem CORINE Internationaler Buchpreis ausgezeichnet.

Allen bekannt ist das nach Goethes Faust meist gespielte Theaterstück „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing. Mirjam Pressler hält sich so weit wie möglich an Lessings Vorgabe. Ihr Buch stellt nur eine Variation dar, die für ältere Kinder und Jungendliche verständlicher ist. Die Schrift ist klein.

Jedes Kapitel trägt den Namen der Person, die aus eigener Sicht erzählt.

Sag mir Nathan, was ist die einzig wahre Religion?

Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Mitten drin wohnt Nathan, auch der Weise genannt, mit seiner Tochter Recha. Eines Tages brennt es in Nathans Haus. In letzter Minute rettet ein Tempelritter Recha aus den Flammen. Am nächsten Tag tritt Zwietracht über den Retter Rechas auf:

„Es war ein Engel, Vater“, sagte sie mit einer zittrigen Stimme, der die Todesangst noch anzuhören war. „ Es war kein Mensch, es war ein Engel des Herrn.“ (…) „ Das Mädchen ist nicht bei Sinnen“, rief sie. „ Das Feuer hat ihr den Verstand verwirrt. Höre, Nathan, ich habe dir doch gesagt, es war ein Tempelritter.“

Noch am selben Tag lädt Nathan, der Jude, den christlichen Retter zu sich ein, um ihm zu danken.

Einige Monate später wird Nathan zum Sultan gerufen und ihm wird die alles entscheidende Frage über die wahre Religion gestellt.

Antwortet Nathan richtig?

Wird ihm der sonst so grauenvolle Sultan seine Ehre erweisen?

Beurteilung:

Das Buch verwirrt anfangs ein bisschen, ist aber später sehr spannend und lehrreich.

Mit Spannung, Trauer, Freude, Hoffnung und einigen Rätseln über Herkünfte wird ein noch heute hochaktueller Stoff über den Streit der drei großen Religionen erzählt.

Fazit:

Das Buch ist ein eher historischer Roman. Es bietet gute Antworten auf geschichtliche Fragen und erläutert viel aus der Bibel. Geeignet ist es für Jungen und Mädchen ab 12 Jahren, da manchmal Fachbegriffe oder schwer verständliche Inhalte vorkommen. Alles in allem ist dieses Buch etwas, für die, die mehr über das frühe Mittelalter und das Miteinander der drei Religionen in Israel erfahren wollen.

Die Erwartung, ein interessantes Buch zu lesen, hat sich voll und ganz erfüllt. Die Buchpreise wurden zu Recht verliehen.

Angaben:

  • Autor: Mirjam Pressler
  • Titel: Nathan und seine Kinder
  • empfohlenes Lesealter (Verlag): 14 Jahre
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungsjahr: 2009
  • Verlag: BELTZ
  • ISBN: 978-3-407-81049-6
  • Preis: 16,95

Daniela Kl.7


6 Kommentare  
fabi3000 schreibt:
06. Juli 2010 um 09:02

deine rezension ist sehr gut geschrieben und ist gut gestaltet

Daniela schreibt:
06. Juli 2010 um 09:03

Hallo,
ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Vorschläge zur Verbesserung geben würdet.
Danke

Mara schreibt:
06. Juli 2010 um 09:10

Hi Dani,
ich finde deine Rezension klasse, denn du hast sie ausführlich geschrieben.

forum schreibt:
07. Juli 2010 um 14:07

Liebe Daniela,
ich finde deine Rezension sehr gut.

Hihihihihihihihihihihihi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Daniela schreibt:
07. Juli 2010 um 14:33

Hallo Leute,
ich habe das gefühl es findet gerade STILLSTAND statt. Ich find das ein bisschen blöd. Wenn ihr nichts zu verbessern habt, freu ich mich auch auf jeden Fall auch über ein Kompliment. Fände ich sehr toll. Wenn ihr das Buch dann gelesen habt, freu ich mich auch über eine Rückmeldung, wie ihr das Buch findet. Wenn ihr meine Rezension gut findet, würde ich mich AUCH freuen, wenn ihr meine Rezension bewertet.
Danke für die Aufmersamkeit
Danny
😉

leomol schreibt:
17. Juni 2011 um 20:19

Hallo Danny,
Ich finde deine Rezension auch ziemlich gut. Nur einige Dinge gefallen mir nicht: Einmal hättest du deine Zwischenüberschriften eventuell noch spannender gestalten können. Bei der Beschreibung des Covers hättest du auch noch erwähnen können ob man den Bezug zum Buch entdeckt und wie es auf dich wirkt. Sónst ist die Rezension echt gut.

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