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Ascheherz – Nina Blazon
09. Juni 2011 von amephi
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Stimmen, Durchschnitt: 1,43 von 5)
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Eine bittersüße Reise durch Liebe und Tod: Das Buch „Ascheherz“ wurde von der Autorin Nina Blazon geschrieben. Ascheherz  hat 542 sehr spannende  Seiten. Das Buch ist im Januar 2011 im cbt/cbj Verlag München erschienen. Die ISBN Nummer von dem Buch lautet: 978-3-570-16065-7. (Das Taschenbuch könnte eine andere Nummer haben.)Das Buch kostet gebunden mit Schutzumschlag ca. […]

Anita Lasker-Wallfisch – Ihr sollt die Wahrheit erben
27. Januar 2010 von Dominik Skora
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Stimmen, Durchschnitt: 2,91 von 5)
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Im Wahn des Holocausts: „Ihr sollt die Wahrheit erben“ von Anita Lasker-Wallfisch Der erste Eindruck Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr schlicht. Ein Taschenbuch mit einem Schwarzweifoto von einer cellospielenden Frau als Buchcover. Der Titel ist genauso einfach in einem Kasten im unteren Teil des Bildes abgedruckt. Das Thema Die Lebensweise der Autorin, […]

Alina Bronsky – Scherbenpark
27. Januar 2010 von Nicola
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Stimmen, Durchschnitt: 2,40 von 5)
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Scherbenpark” von Alina Bronsky – Liebe oder Tod?

Der Roman von Alina Bronsky ist ein Taschenbuch mit glatter Oberfläche. Beim Betrachten des Buchcovers fällt sofort die überwiegende Verwendung der Farbe Rot ins Auge. Die Rückseite ist gänzlich rot, auf dem Buchdeckel befindet sich eine rote Wand, die sich über die obere Hälfte des Buches zieht. Die untere Hälfte zeigt eine weiße Straße. Auf dieser Straße ist eine laufende Frau zu sehen, deren Kopf jedoch über den oberen Rand des Buches hinausragt und deswegen für den Betrachter nicht ersichtlich ist. Die Frau trägt ein ebenfalls rotes Kleid und schwarze Reiterstiefel. Unter ihren Füßen ist der Titel des Buches, “Scherbenpark”, geschrieben. Man könnte vermuten, dass die Frau aus besagtem Scherbenpark davonläuft, da er als gefährlicher Ort dargestellt wird. Ebenso liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei der Frau um Sascha, die Hauptfigur, handelt.

Mit freundlicher Genehmigung des Kiepenheuer & Witsch Verlags

Handlung:

Die siebzehn Jahre alte Sascha Naimann zieht als Kind mit ihrer Familie von Russland nach Deutschland. Doch das dort erhoffte “neue Leben” lässt zu wünschen übrig. Obwohl Sascha erst 17 Jahre alt ist, trägt sie bereits die ganze Verantwortung für ihre zwei Geschwister Alissa und Anton, denn ihre Mutter wurde mitsamt ihres neuen Lebensgefährten von ihrem Ex-Mann Vadim vor den Augen der Kinder erschossen. Nun setzt Sascha alles daran, den Alltag im Ghetto zu meistern und ihren Geschwistern eine Mutter zu sein, mit dem Ziel, nicht im Heim zu landen. Zusätzlich bekommen sie Hilfe von Vadims Cousine Maria, die dafür eigens aus Russland geholt wurde und nur gebrochen Deutsch spricht. Doch Sascha entwickelt einen Hass auf ihren ehemaligen Stiefvater und ist fest entschlossen, ihn als Rache für den Mord zu töten und gleichzeitig ihrer Mutter ein Denkmal zu setzen, indem sie ein Buch über sie schreibt.

Durch einen Zeitungsartikel über ein vermeintliches Reuegeständnis von Vadim kommt sie schließlich in Kontakt mit Redakteur Volker und dessen Sohn Felix, durch die sich ihr eine bessere Welt erschließt. Diese findet sie in gewisser Weise ansprechender, doch ihre Welt und ihr Viertel sind ihr vertrauter und helfen ihr ebenso, im Leben voran zu kommen.

Wird sie jedoch an ihrem Plan, Vadim zu töten, festhalten? Wie wird sie ihre Situation meistern?

Bewertung:

Meiner Meinung nach ist das Buch im Großen und Ganzen zwar aus einer guten Idee entstanden, die wie ich finde jedoch relativ schlecht umgesetzt wurde. Das Geschehen wird aus Saschas Sicht erzählt, und diese stellenweise sehr altklug wirkt und sich als Herr des Geschehens zu betrachten scheint. Auch finde ich, dass die eigentlich interessante Geschichte durch Saschas Gedanken sehr langweilig erzählt wird, da diese ein wenig in ihrer eigenen Welt lebt und deswegen große Teile des Geschehens überhaupt nicht mitbekommt. Auch wird Vieles nur zwischen den Zeilen angedeutet, was eigentlich viel interessanter wäre. Die Problematik des Scherbenparks und die sozialen Missstände werden ebenfalls nur unzureichend angesprochen. Teilweise wirkt das Ganze auch ein wenig vulgär, unangebracht und überzogen. Und der eigentliche Wunsch Saschas, nämlich Vadim umzubringen, gerät meiner Meinung nach auch zu sehr aus dem Fokus, ebenso wie der Scherbenpark, der lediglich an einer Stelle kurz erwähnt wird und nicht den Wohnort darstellt, sondern nur einen kleinen Ort im Wald, an dem sich Jugendliche zum Feiern treffen. Was mir an dem Buch jedoch gut gefallen hat, ist der Anfang, der relativ interessant und fesselnd geschrieben ist.

Fazit:

Alles in allem ist “Scherbenpark” ein Buch, welches ich mit gemischten Gefühlen gelesen habe. Ich denke, der Roman ist sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet, allerdings halte ich die Altersempfehlung von sechzehn Jahren für angemessen. Doch man sollte das Buch nur lesen, wenn man sich für Sozialkritik interessiert und sich mit fortwährenden inneren Monologen anfreunden kann.

Autor: Bronsky, Alina

Scherbenpark

Umfang: 289 Seiten

Erschienen: 2009

Verlag: Kiepenheuer & Witsch

ISBN: 978-3-462-04150-7

Preis: 8,95€

Altersempfehlung: 16+

Rezensentin: Nicola H., 10.Klasse

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“Scherbenpark” von Alina Bronsky – Liebe oder Tod? Der Roman von Alina Bronsky ist ein Taschenbuch mit glatter Oberfläche. Beim Betrachten des Buchcovers fällt sofort die überwiegende Verwendung der Farbe Rot ins Auge. Die Rückseite ist gänzlich rot, auf dem Buchdeckel befindet sich eine rote Wand, die sich über die obere Hälfte des Buches zieht. […]

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